Publikation: 20 Jahre Whistleblower-Preis
Publikation "20 Jahre Whistleblower-Preis: Was wurde aus den Preisträger:innen und ihren Enthüllungen"
Publikation "20 Jahre Whistleblower-Preis: Was wurde aus den Preisträger:innen und ihren Enthüllungen"
Balance braucht die Welt. In der 9. Folge unseres Wissenspodcasts „Eine:r muss es ja machen“ sprechen wir darüber, was die großen Herausforderungen in der Zukunft sind und wie man diese lösen kann. Darüber spricht Dr. Maria Reinisch, Geschäftsführerin der VDW mit Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker und dem Junge VDW- Mitglied Alexander Kunze.
Michael Pleister appelliert, alles zu tun, um eine Eskalation des Ukraine-Konflikts zu verhindern und so die politische Handlungsmaxime von Bundeskanzler Olaf Scholz „in einer Zeit elementarer Weltkriegsgefahr“ zu unterstützen.
Jahresbericht 2021 des Pugwash-Beauftragten der VDW
Young VDW Meeting with Alexander von Gernler On April 14, the Young VDW was pleased to welcome Alexander von Gernler to its monthly meeting. Von Gernler is Head of "Research and Innovation"-department at the German IT security specialist "Genua" and former Vice President of the German Informatics Society (GI). He has been [...]
Junge VDW-Treffen mit Alexander von Gernler Am 14. April durfte die Junge VDW in ihrem monatigen Treffen Alexander von Gernler begrüßen. Von Gernler ist Leiter der Abteilung "Forschung und Innovation" beim deutschen IT-Sicherheitsspezialisten "Genua" und ehemaliger Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik (GI). Seit 2020 ist er Mitglied der VDW und beteiligt sich [...]
Wie erkennt man Epidemien? Was kann man für die Zukunft daraus lernen? Nicht zuletzt das Corona-Virus hat deutlich gemacht, wie Epidemien unsere Gesellschaft – egal ob in Deutschland oder der Welt – vor große Herausforderungen stellen. In der 8. Folge des Wissenspodcast „Eine:r muss es ja machen“ der VDW geht es um Epidemien und zwar aus der Perspektive eines Epidemiologen. Dr. Maria Reinisch, Geschäftsführerin der VDW, spricht mit Prof. Ralf Reintjes, Arzt und Infektionsepidemiologe an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg.
In seinem Blogbeitrag thematisiert Felix Tretter die folgenden Fragen in Bezug zur "Corona-Medizin": Welche Art von Wissenschaft hilft in Krisen? Was ist eigentlich „Corona-Medizin“? Wie ist die Wissens-Qualität? Was ist zu tun?
In der 7. Podcast-Folge des Wissenspodcasts der VDW geht es um den Konflikt in der Ukraine und die Frage, wie Frieden gewahrt und hergestellt werden kann. Dr. Maria Reinisch, Geschäftsführerin der VDW, spricht diesmal mit Prof. Michael Brzoska, langjähriger Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) und heute Senior Research Fellow, sowie mit Prof. Götz Neuneck, Senior Research Fellow am IFSH und ehemaliger stellvertretender wissenschaftlicher Direktor.
In der 6. Podcast-Folge des Wissenspodcasts der VDW geht es um die Biodiversität und den Verlust der Artenvielfalt. Dr. Maria Reinisch, Geschäftsführerin der VDW, spricht diesmal mit Prof. Josef Settele, Leiter des Departments Naturschutzforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, langjähriger Co-Vorsitzender des Globalen Berichts des Weltbiodiversitätsrates IPBES (2016 bis 2019) und Autor des Buchs „Die Triple Krise“, sowie mit dem Junge VDW Mitglied Annika Harzman über die Verbindung zwischen Biodiversität, Artenvielfalt und der Klimakrise.
Heinz Stapf-Finé thematisiert in seinem Blog-Beitrag Herausforderungen, die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz für die soziale Sicherheit mit sich bringen werden: "Effekte auf den Arbeitsmarkt, Folgen für den sozialen Zusammenhalt, Herausforderungen für die Sozialversicherung und die Frage nach einer Europäisierung von Sozialpolitik."
In der 5. Folge von "Eine:r muss es ja machen" geht es rund um die Fragen: Wie wollen wir wohnen? Und wie wollen wir uns fortbewegen? Angesichts von Wohnungsnot in den Großstädten, den hitzigen Diskussionen zur Mobilitätswende und den Klimazielen sind diese Fragen hochaktuell. Im Gespräch sind Prof. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Prof. Elke Pahl-Weber, langjährige Leiterin des Instituts für Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin, sowie das Junge VDW-Mitglied und Studentin der Sozialen Arbeit, Katharina Köppel, nicht zu vergessen unsere Moderatorin Dr. Maria Reinisch.
Hans-Jörg Schneider überlegt, woher "die erschreckend hohe Zahl von Wissenschaftsskeptikern in Deutschland" kommt. Er fordert Publizist:innen auf, bei ihren Impfkritiken das Wohl anderer zu bedenken und ihre persönliche Entscheidung zu betonen, und Wissenschaftler:innen, wissenschaftliche Ergebnisse korrekt einzuordnen und an die Öffentlichkeit zu kommunizieren.
In der 4. Podcast-Folge des Wissenspodcasts der VDW geht es um mentale Gesundheit und Krisenbewältigung. Dr. Maria Reinisch, Geschäftsführerin der VDW, spricht diesmal mit Prof. Ernst Pöppel, Hirnforscher und Gründer des Instituts für Medizinische Psychologie sowie des Humanwissenschaftlichen Zentrums der LMU München, Dr. Sepideh Ravahi, Psychotherapeutin und Mitbegründerin der Literarischen Apotheke, und Justin Geißler von der Jungen VDW.
In dieser Folge des Wissenspodcasts der VDW geht es um Klimagerechtigkeit. Dr. Maria Reinisch, Geschäftsführerin der VDW, ist im Gespräch mit Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Umweltwissenschaftler und Gründungsdirektor des Wuppertal Instituts, Luisa Neubauer, Klimaaktivistin und Gesicht der deutschen Fridays for Future Bewegung, und Viviane Scheel, Politikstudentin an der Freien Universität Berlin.
In dieser Folge des Wissenspodcasts der VDW geht es um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). Dr. Maria Reinisch, die Geschäftsführerin der VDW, ist im Gespräch mit Professorin Ute Schmid, Inhaberin des Lehrstuhls für Angewandte Informatik und Kognitive Systeme an der Uni Bamberg, Alexander von Gernler, Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik (GI), und Nils Deeg, Masterstudent in History and Philosophy of Science.
Was ist Klima, wie kommt es zur Klimakrise? In der ersten Folge unsers Podcasts „Einer muss es ja machen“ spricht der renommierte Klimaforscher Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl mit der Geschäftsführerin der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler Dr. Maria Reinisch und dem Junge VDW-Mitglied Leonie Joerns über die Verantwortung der Wissenschaft im Zusammenhang mit der Klimakrise.
Mit seinem Blogbeitrag will Theodor Dierk Petzold eine Diskussion zur Bildung einer neuen Gesundheitswissenschaft anregen. Diese solle primär der Frage nach Förderung von Gesundheit nachgehen anstatt primär Krankheiten zu bekämpfen.
Oder: Nach der „Bringschuld“ durch die Wissenschaft die „Annahmepflicht“ durch die Gesellschaft. Ein Beitrag von Hartmut Graßl zu dem schweren Hochwasser in Teilen Deutschlands und Belgiens im Juli 2021 mit Forderungen, was nun zu tun sei.
Am 24. März 2021 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass das deutsche Klimaschutzgesetz von 2019 in Teilen verfassungswidrig sei. Hartmut Graßl begrüßt diesen Beschluss, fordert jedoch weitreichendere Schritte in der Klimaschutzpolitik, die über die bisherigen Ziele des Paris-Abkommens hinausgehen.
In ihrem Beitrag appelliert Ulrike Beisiegel an uns alle, mehr für unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Umwelt zu tun. Dazu sei eine "Umstellung individueller Gewohnheiten und eine konzeptionelle Umstellung der Wirtschaft" notwendig, doch der Weg des Wandels bleibe spannend und gewinnbringend.
In Gedenken an Paul Josef Crutzen unterstützt Werner Mittelstaedt dessen sowie Eugene F. Stoermers Forderung, das Erdzeitalter "Anthropozän" möglichst bald offiziell auszurufen. Wieso dies nötig und sinnvoll sei und wie realistisch eine baldige Erfüllung der Forderung ist, beschreibt er unter anderem in seinem Blogbeitrag.
In seinem Beitrag betont Hans-Jörg Schneider den engen Zusammenhang zwischen Wohlstand und Gesundheit. Daher seien viel weitreichendere Maßnahmen als ein alleiniger Fokus auf Umweltverbesserungen sowie das Mitwirken von WissenschaftlerInnen vieler Disziplinen erforderlich.
Götz Neuneck geht in seinem Beitrag auf die Rolle der Wissenschaft in der Politik ein: Neue Probleme wie inflationäre Verschwörungstheorien verschärfen sich und fordern dabei die Wissenschaft heraus. Daher sind hier sowohl Wissenschaftler*innen selbst gefragt als auch die Politik, die sich um adäquate wissenschaftliche Beratung bemühen muss.
Jahresbericht 2020 des Pugwash-Beauftragten der VDW
In seinem Beitrag thematisiert Hans-Jörg Schneider das Verständnis von Wissenschaft in Coronazeiten sowie das Anzweifeln wissenschaftlicher Erkenntnisse, das derzeit bei einzelnen Gruppierungen, aber auch Publizisten zu beobachten ist und das weitgehend auf Missverständnissen basiere.
Im Mittelpunkt des Beitrages steht die Frage, welche Treiberkräfte die Entwicklung der Gesellschaften – bis hin zum Anthropozän – bedingen und welche Rolle hierbei der Möglichkeit individueller und kollektiver Entängstigung zukommen könnte. Hierzu wird die aktuelle Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie und sozialer Bewegungen und deren Auswirkungen kursorisch reflektiert. [...] Um mehr Licht in die Verhältnisse zu bringen, führen die Verfasser gegenwärtig eine bundesweit vorgetragene Studie zur eigenen Endlichkeit und Sterben durch. Alle Leser sind eingeladen, an dieser teilzunehmen.
In seinem Beitrag thematisiert Hans-Jörg Schneider, wie sich staatliche Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft in Deutschland angesichts der Corona-Krise langfristig auf innerstaatliche, aber auch auf globale Ungleichheit auswirken kann.
Dirk-Michael Harmsen erinnert sich an seine eigenen Arbeiten im Bereich Friedens- und Konfliktforschung und gibt dabei spannende Einblicke in die Gründungszeit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V.
Jan-Heiner Küpper fasst klar und gut verständlich den Verlauf der Corona-Pandemie sowie verschiedene Maßnahmen zusammen und reflektiert, was wir aus der Krise lernen (sollten). In diesem Blog-Beitrag lesen Sie eine Zusammenfassung der Kerninhalte seines Artikels.
Die finanziellen Folgen der COVID-19 Pandemie in Deutschland sind bereits gravierend und sie werden wahrscheinlich noch zunehmen. Es stellt sich daher die Frage, ob die Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Pandemie den Prinzipien der Erforderlichkeit und Angemessenheit entsprechen?
Werner Mittelstaedt über sein neues Buch "Anthropozän und Nachhaltigkeit" im Kontext der Coronakrise. "Die meiste Zeit, in der »Anthropozän und Nachhaltigkeit« geschrieben wurde, gab es das Coronavirus nicht. Aber durch die Coronavirus-Pandemie wurde die Kernaussage dieses Buches zusätzlich dramatisch bestätigt: Wenn wir nicht massiv gegen die Klimakrise vorgehen und ein wirklich nachhaltiges Handeln durchsetzen, dann gefährden wir alles Leben auf der Erde – auch das Leben des Homo sapiens. Nun ist die Zeit zum Umdenken gekommen! Die Coronakrise ist Warnung und Chance zugleich!"
Eine Reflexion neuropsychischer motivationaler Einstellungen kann uns helfen, die möglicherweise paradoxen Folgen auch von gut gemeinten ‚rettenden‘ Aktivitäten zu verstehen und vorzubeugen. Aus einer Reflexion zwischenmenschlicher auch politischer Kommunikationsmuster ergeben sich Lösungsansätze zur verantwortlichen Mitgestaltung einer vertrauensbasierten kooperativen sowie lebensförderlichen Kultur. Nicht das Coronavirus verändert die Welt, sondern die Antworten aller mitgestaltenden Menschen – aller Verantwortlichen.
Digitalisierung und sogenannte „Künstliche Intelligenz“ seien entscheidend für die Zukunft, so die weitverbreitete Meinung. Wer bei diesen Technologien nicht an der Spitze steht, wird wirtschaftlich abgehängt und letztendlich zum Verlierer. Doch wer steht eigentlich an der Spitze und ist es erstrebenswert sich dazu zu gesellen? Und was verbirgt sich hinter den Begriffen Big Data, Künstliche Intelligenz und autonome Systeme? Prof. Dr. Ralf Lankau analysiert die Begriffe und diskutiert die Gefahren, wenn wir alles digitalisieren und verdaten.
Wissen verpflichtet, findet Prof. i.R. Hartwig Spitzer. Sein Gebrauch solle zugleich dem Gemeinwohl dienen. Für sich selbst stellt er deshalb die Richtschnur auf, 5-10 Prozent seiner Arbeitskraft "für ein Engagement zur Bewältigung von unerwünschten Wissenschaftsfolgen, für ein Engagement für das Gemeinwohl" aufzuwenden. Welche Einsichten aus Licht und Schatten der Wissenschaft ihn dazu gebracht haben, lesen Sie im neuesten Blogbeitrag.
Die Zeit für eine Agrarwende ist überreif, betont Dr. Angelika Hilbeck im neuesten VDW Blog-Beitrag. Der ungeschickte Alleingang des Agrarministers Schmidt und die folgende erneute fünfjährige Zulassung des Pestizides Glyphosat habe das Pestizid in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sowie an die Spitze der politischen Agenda gerückt. Aber nicht nur Glyphosat, sondern alle synthetischen Pestizide hätten weder etwas in der Umwelt, noch in unserer Nahrung zu suchen. Deshalb sei es jetzt wichtig, Kapazitäten und Kräfte zu bündeln und sich für die Transformation der europäischen Landwirtschaft hin zu einer pestizid-freien Landwirtschaft einzusetzen.
Am 13. Oktober 2017 legte US-Präsident Donald Trump in einer Rede seine Iran-Strategie offen. Er weigerte sich, die Einhaltung des im Juli 2015 geschlossenen Iran-Abkommens seitens des Irans zu bestätigen, obwohl bis heute keine Hinweise auf eine Vertragsverletzung durch diesen Staat vorliegen. Bisher hat der sogenannte "Iran-Deal" den Weg zur iranischen Atombombe erfolgreich blockiert. Die Trumpsche Verweigerung ist auch gegen Europa selbst gerichtet, erläutert Prof. Dr. Götz Neuneck, und analysiert die Auswirkung möglicher Sanktionen gegenüber dem Iran für die Europäische Union, den Iran und das transatlantische Verhältnis.
Bevölkerungswachstum, Klimawandel, ungebremster Verbrauch - nur eine konsequent nachhaltige globale Entwicklung könnte die tiefgreifenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Krisen, die von diesen und anderen Megatrends verursacht werden, eindämmen oder sogar lösen, meint Werner Mittelstaedt. Im neuesten Blog-Beitrag entwickelt er zwölf Thesen als "Erforderliche Mindestleistungen für die nachhaltige globale Entwicklung" angefangen mit der Aufforderung, aus dem Leitbilde "big, bigger, biggest", das in unserer Gesellschaft dominiert, ein "small, smaller, smallest" zu machen.
Die Möglichkeiten von mobilen digitalen Medien sind scheinbar grenzenlos, zugleich werden die Gefahren und Risiken gerade für junge Menschen deutlich. In diesem Spannungsfeld sei es gerade im Schulumfeld wichtig, sinnvolle Möglichkeiten auszuloten und neue Kulturtechniken zu etablieren, ohne dabei die Gefahren zu ignorieren, meint Dr. Holger Thurn vom Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen. Er stellt das Medienbildungsprojekt THGmediA vor, welches mobiles und effizientes digitales Arbeiten für SchülerInnen und LehrerInnen ermöglichen will.
Der G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am 7./8. Juli 2017 in Hamburg fand unter großen Protesten der Zivilgesellschaft statt und hat einmal mehr gezeigt, wie gespalten die Welt ist. Zur gleichen Zeit vereinbarte in New York die Mehrheit aller Staaten einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen, ohne den größten Teil der G20-Staaten und mit breiter Unterstützung der Zivilgesellschaft. Beide Ereignisse zeigen widersprüchliche Tendenzen und Verschiebungen im internationalen System. Prof. Dr. Jürgen Scheffran zeigt Zusammenhänge und Unterschiede beider Ereignisse auf, mit einer eigenen Sicht auf wissenschaftliche Beiträge nach dem Ende des Kalten Krieges.