Project Description

Symposium für eine nachhaltige Welt

anlässlich des 80. Geburtstags von Ernst Ulrich von Weizsäcker

Am 25. Juni 2019 veranstaltete die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft Club of Rome (DGCoR) und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) ein prominent besetztes Symposium in Berlin. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen die Themen, die Ernst Ulrich von Weizsäcker und der VDW besonders wichtig sind: Klimaschutz, erneuerbare Energien, neue Mobilität und Biodiversität.

Traditionell sind diese Themen bei der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, bei der Ernst Ulrich von Weizsäcker ein langjähriges und engagiertes Mitglied ist und die er viele Jahre als Vorstandsvorsitzender leitete, fest verankert. Sie standen auf dem Symposium „Wir sind dran – Inspirieren – Reflektieren – Handeln“ zusammen mit den Themen Frieden und Sicherheit im globalen Kontext, Bildung, Werte und Verantwortung für ein digitales Zeitalter, Balance zwischen Ökonomie und Ökologie sowie neue Spielregeln für die Globalisierung im Zentrum.

Den inhaltlichen Rahmen setzte Ernst Ulrich von Weizsäcker mit seiner Keynote, in der er die drängenden Probleme unserer Zeit adressierte, Lösungen präsentierte und konkrete Maßnahmen vorschlug. Ideen zu einer intelligenten und nachhaltigen Zukunft und den Umgang mit unseren Ressourcen in einer vollen Welt durch Maßnahmen wie Kreislaufwirtschaft und neue Effizienztechnologien (Passivhäuser, Zweiliterautos und LED-Lampen) – wie sie heute heiß diskutiert werden – sind kein Novum. Ernst Ulrich von Weizsäcker hat diese bereits in den 1970er Jahren in die Umwelt- und Nachhaltigkeitsdebatte eingebracht.

Darauf wies auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze in ihrer Ansprache hin: Seit mehr als 40 Jahren sei von Weizsäcker nicht nur ein brillanter Wissenschaftler, sondern auch Vordenker und Antreiber der deutschen Umweltpolitik, so Schulze. Seine These, beruhend auf interdisziplinärer wie politiknaher Forschung, seien prägend für die umweltpolitischen Debatten in Deutschland gewesen, bis heute. Bereits in den 70er- und 80er-Jahren habe er Ideen entwickelt, die sie als Ministerin heute umsetze – etwa die CO2-Bepreisung.

Auch in dem VDW-Themenfeld Sicherheit und Friedenspolitik hat sich von Weizsäcker verdient gemacht. So stehe von Weizsäcker für eine Welt mit weniger Rüstung und militärischen Bedrohungen, sagte Schulze. Eine Welt, in der der Kapitalismus gezähmt werde und das Individuum mit seiner unveräußerlichen Würde Mittelpunkt allen Handelns sei. Eine Welt, in der es sich zu leben und für die es sich zu kämpfen lohne.

Auch als Ideengeber und Motivator hat sich laut Schulze Ernst Ulrich von Weizsäcker verdient gemacht. Er habe nicht nur die protestierende Jugend motiviert, auch Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Ingenieurinnen und Ingenieuren und unzählige andere seien von ihm und seinen Ideen inspiriert worden. Viele davon befänden sich unter den Teilnehmenden des Symposiums.

Weizsäckers Themen sind auch die Themen von VDW, WI und DGCoR

Heute beschäftigen sich weltweit viele Menschen mit den Themen, die Ernst Ulrich von Weizsäcker seit Langem umtreiben, und die für die Zukunft der Menschheit entscheidend sind: Klimaschutz, schonender Umgang mit Ressourcen, Schutz der Artenvielfalt, klimapositive Landwirtschaft und neue Formen der Mobilität, aber auch mit anderen politischen Themenfeldern wie neue Spielregeln für die Globalisierung, Bildung sowie Frieden und Sicherheit, allesamt Themen des Symposiums.

Auch in der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zahlreichen Fachdisziplinen an diesen Themen. VDW-Geschäftsführerin Dr. Maria Reinisch betonte, Ernst Ulrich von Weizsäcker sei seiner Zeit immer voraus gewesen und habe sich mit den großen Zukunftsherausforderungen befasst. Seine Themen seien darum aktueller denn je.

Dem stimmten auch die drei Organisationen zu, bei denen sich Ernst Ulrich von Weizsäcker besonders engagiert hat: die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, das Wuppertal Institut und die Deutsche Gesellschaft Club of Rome. Dass die Klimafrage seit einigen Jahren eines der dominierenden Themen bei seiner Organisation sei, berichtete der VDW-Beiratsvorsitzende Prof. Ulrich Bartosch. Auch der Klimaforscher Mojib Latif, Professor am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und an der Universität Kiel sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, wies auf die Bedeutung der Themen hin, mit denen sich Ernst Ulrich von Weizsäcker beschäftigt. Aus seiner Sicht hat die Menschheit die Grenzen des Wachstums erreicht und in einigen Bereichen längst überschritten, was beispielsweise an der Überfischung der Weltmeere, dem Plastikmüll in den Ozeanen und am Klimawandel zu erkennen sei. Darum müssten die Wissenschaftler jetzt den Elfenbeinturm verlassen und die Menschen überzeugen. Prof. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie erinnerte an die Entstehung seiner Institution und von Weizsäckers Beitrag dazu. Zwei visionäre Köpfe – Ernst Ulrich von Weizsäcker und Johannes Rau – seien zusammengekommen und hätten in den 90er-Jahren durch die Gründung des Instituts ein politisches Erdbeben ausgelöst.

Kunst macht Visionen lebendig

Um Visionen ging es auch auf dem Symposium in Berlin – und zwar sehr konkret: Maria Reinisch präsentierte im Verlauf der Veranstaltung fünf Kunstwerke. Sie basierten auf Visionen von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundespräsident a.D. Horst Köhler, dem Wissenschaftsjournalisten und Mediziner Eckhart von Hirschhausen sowie einer gemeinsamen Vision der drei Organisationen VDW, WI und DGCoR. „Ziel“, so Maria Reinisch, „ist es, Visionen lebendig zu machen, dafür hilft die Kombination von Verstand und Herz, von Information und von Emotion, kurz: Menschen brauchen Bilder. Sie helfen auch dabei, vom Wissen und Wollen ins Tun zu kommen.“

In seinem Impulsvortrag auf dem Symposium ging Ernst Ulrich von Weizsäcker auf die großen Zukunftsthemen und die aktuelle politische Lage ein. Im Mittelpunkt stand dabei – wie im aktuellen Bericht des Club of Rome – die Nichtnachhaltigkeit der vollen Welt des Anthropozän, in der wir angesichts der steigenden Weltbevölkerung und des wachsenden Ressourcenverbrauchs heute leben. 1950, noch während seiner Kindheit, sei die Welt „leer“ gewesen. Danach habe sich alles mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit verändert. Die Natur antworte darauf, zum Beispiel mit dem Verlust von tropischen Wäldern. Aber es bestehe auch Hoffnung auf nachhaltiges Handeln, etwa durch eine technische Effizienzrevolution, zum Beispiel in Passivhäusern oder durch klimaneutrale Brennstoffe für Verbrennungsmotoren.

Mit den zentralen Zukunftsaufgaben beschäftigten sich im Anschluss acht Workshops, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Themen Klima, Globalisierung, Bildung, Sicherheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit, klimapositive Landwirtschaft sowie Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft diskutierten und Lösungen entwickelten. Sie waren die „Geschenke“, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums Ernst Ulrich von Weizsäcker präsentierten – zu dessen großer Freude.

Räume für neues Denken: Auftakt zu den Hochschultagen für eine Aufklärung 2.0

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellten die Hochschule Emden, die Hochschule Hamburg, die katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Hochschule Koblenz ihre gemeinsame Initiative „Neue Aufklärung – Aufklärung 2.0“ vor. Diese wird gemeinsam mit der VDW, dem Wuppertal Institut und der Deutschen Gesellschaft Club of Rome durchgeführt. Ziel sei es, einen ganzen Tag lang mit Studierenden sowie Wissenschaftlern und Vertretern aus Politik und Wirtschaft vor Ort dieses Thema zu reflektieren. Es gehe dabei um die Fragen: Was tun wir in der Wissenschaft eigentlich? Warum tun wir das? Und sind wir mit unserer wissenschaftlichen und technischen Expertise auf dem richtigen Weg? Die Hochschultage, die unter der Federführung von Prof. Ulrich Bartosch entstanden sind, sollen Räume des Um- und Neudenkens, Räume der Veränderung sein: „Wir wollen unsere Hochschulen als Raum des gemeinsamen Zukunftsdenkens für Studierende und Lehrende neu beleben. Dazu gehört die kritische Reflexion der Möglichkeiten und der Verantwortung von Wissenschaft.“

Wie stark Ernst Ulrich von Weizsäcker neues Denken und Prozesse der Veränderung inspiriert, wurde auch in der Ansprache des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler deutlich: Von Weizsäcker sei mehr als ein Wissenschaftler, weil er den Blick für das Universale habe. Er sehe den Planeten als Ganzes, die Menschheit als Ganzes und auch die Gesellschaft als Ganzes. Und er höre nie auf, weiter zu lernen und neugierig zu sein. Auch die Unternehmer Dr. Michael Otto und Alfred Ritter betonten von Weizsäckers Verdienste und die Notwendigkeit, etwas zu ändern. Otto stellte fest, dass wir kein Wissens-, sondern ein Handlungsdefizit haben. Das sah auch Ritter so, der der Jugend hierzulande zurief, die schlafende Politik wachzuküssen.

Eckhart von Hirschhausen berichtete, dass die Begegnung mit Ernst Ulrich von Weizsäcker sein Leben verändert habe. Und er stellte eine bildhafte Verbindung zwischen unserer Lebensweise und unserem Alltag her – denn dauerhaftes Wachstum im Körper stehe meist für Krebs. Mit solchen Metaphern könne man neue Gruppen von Menschen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren. Zudem forderte er weniger Untergangs- und mehr positive Übergangsszenarien. Die Zeit zu handeln sei jetzt. Und 2019 das Jahr, in dem es für niemandem mehr Ausreden fürs Nichtstun gebe.

*Die Dokumentation wird laufend aktualisiert

Ernst Ulrich von Weizsäcker gilt als einer der wichtigsten Vordenker für nachhaltige Entwicklung. Als Experte für Umwelt, Ökoeffizienz und Biologie verknüpft er in seinem wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Wirken in einzigartiger Weise die großen Themenkomplexe unserer Zeit. Er war unter anderem langjähriger Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, Co-Präsident des internationalen Club of Rome, sowie Gründungspräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Mehr Informationen
Wir sind dran: „Eine Art Berliner Rede“ – Die Folien zum Vortrag von Ernst Ulrich von Weizsäcker

Bilder des Symposiums

Keynote Ernst Ulrich von Weizsäcker

Wie können wir in einer „vollen Welt“ überleben? In der Vergangenheit lagen die Dinge recht einfach: Die Welt war „leer“ – also groß im Vergleich zu den Aktivitäten des Menschen. „Aus dieser leeren Welt stammen unsere Fruchtbarkeit, die Kulturen der Welt und die Raubbau-Ökonomie“, so von Weizsäcker. Weiterlesen

Und was steckt hinter den Veränderungen in unserer Parteienlandschaft? Auch hier hat Ernst Ulrich von Weizsäcker eine klare Diagnose: Die Schwäche der SPD sei eine Folge des Siegeszugs sozialdemokratischer Ideen im 20. Jahrhundert. AfD-Wähler gehören aus seiner Sicht zu denjenigen Menschen in der Mittelschicht, die sich wegen sinkender Wohlstandszuwächse Sorgen machen – aber auf falsche Lösungen setzen. Weiterlesen

Keynote Svenja Schulze

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, hielt auf dem Symposium eine Ansprache, in der sie die Themen und Thesen, die Ernst Ulrich von Weizsäcker in den 70er und 80er Jahren entwickelte, als maßgeblich für das Erreichen der deutschen Klimaziele und richtungsweisend für die Arbeit ihres Ministeriums bezeichnete. „Die Maßnahmen, Politikinstrumente und Technologien sind seit Jahrzehnten bekannt,“ sagte sie. Jetzt geht es um die Umsetzung, ganz gemäß dem Motto „Wir sind dran“. Lesen Sie die gesamte Rede der Bundesumweltministerin hier.

Auftakt für die Aktionstage zur Aufklärung 2.0

Auf dem Symposium und unter der Federführung von Prof. Ulrich Bartosch, Beiratsvorsitzender der VDW, haben vier Hochschulen das Motto „Wir sind dran“ aufgegriffen und eine neue Veranstaltungsreihe für das Jahr 2020 gestartet: als Zentren des Wissens, der Forschung und Lehre stellen sie sich in den Mittelpunkt einer Aufklärung 2.0, wie sie Ernst Ulrich von Weizsäcker angestoßen hat. Die Studierenden der Hochschulen sollen daher an einem Aktionstag an ihrer Hochschule durch ermutigende Begegnungen mit der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im besonderen Maße unterstützt und zur Entwicklung eigener nachhaltiger Lösungsansätze zu den Herausforderungen heute angeregt werden. Weiterlesen

Eine Veranstaltung der
In Zusammenarbeit mit
Die Pressemitteilung zur Veranstaltung
Das Programm zum Download
Bericht des Wuppertal Instituts

Inhalte und Ergebnisse der Workshops

Kerstin Andreae
Seit 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen wählte sie 2007 zur Sprecherin für Wirtschaftspolitik und 2011 zur Obfrau in der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Von 2012 bis 2017 leitete sie als stellvertretende Fraktionsvorsitzende den Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit und Soziales, Haushalt und Finanzen. In der aktuellen Wahlperiode firmiert sie als Sprecherin der Fraktion für Wirtschaftspolitik und ist Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Finanzen.
Foto ©DBT/Inga Haar


Prof. Dr. Ulrich Bartosch
Professor für Pädagogik an der Fakultät für Soziale Arbeit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Schwerpunktvertreter „Interkulturelle / Internationale Sozialarbeit“ an der genannten Universität und Senator und Dekan von 2001 bis 2007. Studium der Pädagogik und Politische Wissenschaft in Regensburg. Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Iring Fetscher (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Herfried Münkler (Humboldt-Universität Berlin) mit einer ideengeschichtlichen Arbeit zur Theorie des Friedens von Carl Friedrich von Weizsäcker. Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler von 2009 bis 2015
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Prof. Dr. Christian Berg
Lehrt zu den Themen Nachhaltigkeit und Globaler Wandel sowie Corporate Sustainability an der Technischen Universität Clausthal, der MBA-School der Universität des Saarlandes sowie an der Universität Kiel. Zuvor hat er viele Jahre das Thema Nachhaltigkeit bei SAP vorangetrieben, zuletzt als Chief Sustainability Architect. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft Club of Rome
Foto ©Jens Schulze
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Prof. Dr. Lothar Brock
Senior-Professor an der Goethe-Universität und Gastforscher an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Entwicklung und Frieden, langjähriges Engagement für den Auf- und Ausbau der Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik Deutschland und für die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler
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Nikolai Fuchs (Dipl.Ing.agr.)
Vorstand der GLS Treuhand, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BioBoden Genossenschaft, Unternehmensratsvorsitzender des Handelskontor Willmann und Vorstand in der GLS Bank Stiftung, eh. Geschäftsführer von Demeter NRW e.V und des Forschungsrings in der Demeter Bundesgeschäftsstelle, langjährige Leitung der Sektion für Landwirtschaft an der freien Hochschule für Geisteswissenschaften am Goetheanum in der Schweiz und des Brüsseler Büros von Demeter International e.V., ehem. Präsident der Nexus Foundation, Genf
Foto ©Stephan Münnich


Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald
Vorstand der Schweisfurth Stiftung, Honorarprofessor für Umweltethik an der Humboldt-Universität Berlin, Mitglied einiger Fachorganisationen wie z. B. der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus (GEWISOLA) e. V., der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum e. V. und der Global Ecological Integrity Group (GEIG). Ausgezeichnet u.a. als Botschafter der Nachhaltigkeit 2012 von der Allianz für Nachhaltigkeit und mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt 2018
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Prof. Dr. Maja Göpel
Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), eh. Leiterin des Berliner Büros des Wuppertal Instituts, 6 Jahre federführend am Aufbau des World Future Council in Hamburg und Brüssel beteiligt, Professorin an der Leuphana Universität und Mitglied des Club of Rome, der Balaton Group und des Deutschen Sustainable Development Solutions Network sowie im Beirat der Generationenstiftung und der Stiftung Entwicklung und Frieden
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Prof. Dr. Hartmut Graßl
eh. Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Vizepräsident des Stiftungsrates des Nansen International Environment and Remote Sensing Centre in St. Petersburg, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, Vorsitzender des Klimarates der bayerischen Staatsregierung, Mitglied und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats „Globale Umweltveränderungen“ der Deutschen Bundesregierung (1992-1994, 2001-2004)
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Prof. Dr. Peter Hennicke
eh. Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Energie, Umwelt (2000-2008), eh. Mitglied von drei Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages zum Thema Klima und Energie; Preisträger Umweltpreis der Bundesstiftung Umwelt sowie des schwedischen Umweltpreises (Gothenburg Sustainability Award); langjähriges Mitglied des Management Board der European Environment Agency (Copenhagen); Full Member of the Club of Rome; Senior Researcher am Wuppertal Institut für Klima, Energie, Umwelt
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Dr. Anita Idel
Tierärztin und Wirtschaftsmediatorin, Leadautorin des UN-Weltagrarberichtes (IAASTD), Mitbegründerin der AG Kritische Tiermedizin (1982), des Gen-ethischen Netzwerks (1986), der Gesellschaft für Ökologische Tierhaltung (1991), des Conseil Mondial des Eleveurs (1997) und Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW). Lehrtätigkeit an den Unis in Witzenhausen (1986-2015) und Lüneburg (2011-2017) und an der FH Münster (seit 2012). Wissenschaftlicher Schwerpunkt (seit 2000): die Symbiose zwischen Weidetieren und Grasland; Schwerpunkt der Mediationen und Moderationen (seit 2004): die Spannungsfelder zwischen Landwirtschaft und Natur-/Tierschutz; ausgezeichnet mit dem Schweisfurth-Forschungspreis 1993 und dem SALUS-Medienpreis 2013 Foto ©Anita Idel


Zeynel Korkmaz
2014 gründete er die Zeitschrift PoliTeknik und leitet diese seitdem. Er iniziierte das internationale Projekt „Erweiterung des Menschenrechts auf Bildung“ gemeinsam mit Partnern in 2017.
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Prof. Dr. Mojib Latif
Präsident der Deutsche Gesellschaft Club of Rome, Professor an der Universität Kiel und Leiter der Klimamodellierung am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums e.V., zahlreiche internationale Ehrungen und Auszeichnungen u.a. Sverdrup Gold Medal der Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft (2000), Max-Planck-Preis für öffentliche Wissenschaft (2000), Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (2015), B.A.U.M.-Umweltpreis (2018), NatureLife-Umweltpreis (2019), Alfred-Wegener-Medaille der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (2019)
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Uli Mayer-Johanssen
Designerin und Markenexpertin, Geschäftsführerin der Uli Mayer-Johanssen GmbH in Berlin seit 2015, Gründerin von MetaDesign, Vorstand und Chairwomen of the Executive Board der international renommierte Markenagentur MetaDesign AG bis Ende 2014, Mitglied des Aufsichtsrats der IVU Traffic Technologies AG und des Universitätsklinikums Düsseldorf, Expertin in der auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit ausgerichteten Unternehmensentwicklung in den drei Bereichen Strategie, Kommunikation und Design, 2015 Ernennung zur Ehrensenatorin der Fachhochschule Schwäbisch Gmünd, Mitglied im Vorstand des Mart Stam Freundeskreises, Mitglied der Deutsche Gesellschaft des Club of Rome


Prof. Dr. Eric Mührel
Professor für professionsspezifische und ethische Grundlagen Sozialer Berufe an der Hochschule Koblenz, Mitherausgeber der Zeitschrift für Sozialpädagogik (ZfSp) und der Reihe Soziale Arbeit in Theorie und Wissenschaft, mehrjährige Erfahrung in Hochschulorganisation und -leitung, Sachverständiger und Gutachter in verschiedenen wissenschaftspolitischen Gremien, Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW),Vertrauensdozent der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
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Prof. Dr. Götz Neuneck
stellvertretender wissenschaftlicher Direktor des Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und Leiter des Masterstudiengangs „Peace and Security Studies“, Mitglied des Council der „Pugwash Conferences on Science and World Affairs“, Pugwash-Beauftragter und Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Sprecher des Arbeitskreises Physik und Abrüstung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Themenschwerpunkte: Rüstungskontrollen und Abrüstung, Nuklearwaffen und Nonproliferation, Raketenabwehr und Weltraumrüstung


Eiken Prinz
Bildungswissenschaftlerin und Koordinatorin der Projekte und Aktivitäten des Club of Rome Schulnetzwerks, das auf dem Konzept einer transdisziplinären, vernetzten Bildung basiert und ein ganzheitliches und systemisches Lernen, Denken und Handeln fördert. Schüler*innen lernen hierbei über Grenzen hinweg zu denken, globale Perspektiven einzunehmen, in ihrem lokalen Umfeld aktiv zu werden und sich kreativ in Entscheidungsprozesse einzubringen.
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Dr. Ing. Stephan Ramesohl
Projektleiter in der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut mit Schwerpunkt Digitale Transformation, Lehrauftrag zum Thema Industrielle Infrastrukturen und Klimaschutz an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wuppertal, eh. Vice-President Innovation Strategy and Innovation Portfolio Management der E.ON SE in Essen
Foto ©Wuppertal Institut / S. Michaelis
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Barbara Riekmann
Barbara Riekmann war 25 Jahre, bis 2012, Schulleiterin der Max-Brauer-Schule in Hamburg, einer Schule von der Vorschule bis zum Abitur, die mit der Profiloberstufe und mit der „Neuen Max-Brauer-Schule“ deutliche Akzente in der Deutschen Bildungslandschaft setzen konnte. Die Schule ist 2006 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden. Im Rahmen ihrer Arbeit im Programmteam der Deutschen Schulakademie hat Barbara Riekmann Veranstaltungen und Werkstätten zu zentralen pädagogischen Fragen durchgeführt. Barbara Riekmann ist Mitglied des Club of Rome und zudem im Leitungsteam der Club of Rome-Schulen tätig.
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Prof. Dr. Jürgen Scheffran
Professor am Institut für Geographie der Universität Hamburg und Leiter der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit in der Exzellenzinitiative „Integrierte Klimasystemanalyse und -vorhersage“ des KlimaCampus Hamburg, Senior Research Fellow am Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, eh. Mitarbeiter am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, Lehrtätigkeit an der Universität Paris-Sorbonne und an der Universität Illinois, Vorstandsmitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler
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Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer der Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie; Professur „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft (Schumpeter School of Business and Economics) der Bergischen Universität Wuppertal, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung „Globale Umweltveränderungen“, Mitglied des Club of Rome, Mitglied der Deutsche UNESCO-Kommission DUK

Mit freundlicher Unterstützung von

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Dr. Michael Otto

Alfred Ritter