Project Description

Tagung am 12. Dezember zu Ehren von Dr. Gerhard Knies | Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg

Die jetzigen 7,5 Milliarden Menschen überziehen die ökologische Leistungsfähigkeit der Erde um etwa 50%. Die Bewohnbarkeit unserer Erde wird weniger durch das fortwährende Bevölkerungswachstum reduziert, sondern vielmehr wegen der Kämpfe von Nationalstaaten um Ressourcen und Macht. Bessere Wirtschafts-, Sozial- oder Techniksysteme sind wichtig, werden aber allein den Kampf­platz nicht in einen Lebensraum umwandeln.

Die Menschheit könnte bei einem klügeren Umgang mit der Erde deren Bewohnbarkeit verbessern. Doch es braucht eine gemeinsame Strategie. Eine lebensfähige und lebenswerte Welt muss zum übergeordneten und gemeinsamen Ziel der Völkergemeinschaft und einer Welt-Innenpolitik werden. Die Existenz der Menschheit und unseres Planeten muss wichtiger sein als Rivalität.

Die Tagung nimmt die Dringlichkeit einer solchen Welt-Innenpolitik zum Anlass, um folgende Schlüsselfaktoren und gangbare Wege für den Aufbau einer „Viable World“ zu diskutieren:

  • Cohabitation der Staaten,
  • Erneuerbare Energien,
  • Wohlstand für Alle,
  • Ökologischer Fußabdruck innerhalb planetarischer Grenzen.

Im Anschluss an die Tagung wird Ernst Ulrich von Weizsäcker um 16.15 Uhr einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Klima, Konflikte und nachhaltige Entwicklung“ halten. Hier wird er den wesentlichen Inhalt des neuen Berichtes des Club of Rome „Wir sind dran “ darstellen.

Darüber hinaus ist ein gemeinsames Abendessen um 18:30 Uhr im Hotel Grand Elysee geplant. Um reservieren zu können, bitten wir um eine Bestätigung der Teilnahme bei der Anmeldung. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme auf eigene Kosten ist.

Veranstalter

ViWo

Viable World Design Network e.V.

Dr. Gerhard Knies

Dr. Gerhard Knies war ein bis zum Jahre 2000 beim Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) in Hamburg tätiger Physiker. Nach seiner Emeritierung setzte er sich mit großem Engagement  für die Verbreitung der Solar-Energie ein. Die von ihm entwickelten vier Viable-World Faktoren (Kohabitation und Zusammenleben der Staaten; erneuerbare Energien; – sauberer Wohlstand für alle; ökologischer Fußabdruck innerhalb planetarischer Grenzen) sollen am 12.12.2018 zur Erinnerung an Gerhard Knies von namhaften ExpertInnen erläutert und von den Teilnehmenden diskutiert werden.

Programm

Moderation: Maria Reinisch (Geschäftsführerin der VDW)

09:00 Uhr          Anmeldung

09:30 Uhr          Begrüßung: Leben und Wirken von Gerhard Knies, Eberhard Schürmann (ViWo)

10:00 Uhr          Zum Begriff „Viability“, Wolf Grossmann

10:30 Uhr          Die Gefährdungsfaktoren einer „Viable World“, Hartmut Graßl (VDW)

11:15 Uhr            Kaffeepause

11:30 Uhr           Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen, Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome, ViWo,
VDW)

12:00 Uhr          Planetarische Grenzen und ökologischer Fußabdruck, Bert Beyers (Freier Mitarbeiter in der Wissenschaftsredaktion Norddeutscher Rundfunk/NDR)

12:30 Uhr           Mittagspause

13:30 Uhr          Abschied von den fossilen Energieträgern – Wege zur erneuerbaren Welt, Andreas Huber (Club of Rome)

14:00 Uhr           Cohabitation der Staaten statt Konfrontation, Jürgen Scheffran (ViWo, VDW, Universität Hamburg)

14:30 Uhr           Podiumsdiskussion zum Thema: „Wie ist eine Viable World erreichbar?“ mit Impulsreferaten von Hermann Held (Universität Hamburg), Andreas Huber (Club of Rome), Regine Kollek (VDW), Maria Reinisch (VDW)

16:15 Uhr           Wir sind dran – Bericht des Club of Rome zur Neuen Aufklärung: Vortrag Ringvorlesung „Klima, Konflikte und nachhaltige Entwicklung“ Ernst Ulrich von Weizsäcker

(Die Vorlesung findet im Hauptgebäude der Universität Hamburg statt, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B.)

18:30 Uhr        Abendessen in der Brasserie Flum im Hotel GRAND ELYSEE, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg

Bildnachweis © Pixabay.com Geralt 18621

Programmflyer

Programmverantwortliche:

Prof. Dr. Hartmut Graßl, Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW)

Dr. Eberhard Schürmann, Viable World Design Network (ViWo)

Prof. Dr. Jürgen Scheffran, ViWo / VDW / Universität Hamburg