Project Description

11. Hamburger Klimawoche vom 22.-29. September 2019

 

mit Live-Schaltung zum IPCC nach Monaco, Vortrags- und Bildungsprogramm, Kulturveranstaltungen

11. Hamburger Klimawoche 2019 logo

Bildnachweis © Logo der 11. Hamburger Klimawoche

Klimaschutz im Herzen der Stadt: Die zentralen Veranstaltungen der 11. Hamburger Klimawoche finden in diesem Jahr in vier Zelten auf dem Rathausmarkt statt. Eindrucksvolle 360-Grad-Projektionen, Diskussionen und Vorträge sowie ein begleitendes Kulturprogramm werden geboten. Am 25. September startet dann das Vortragsprogramm in großen Kuppelzelten auf dem Rathausmarkt – darunter auch eine Live-Schaltung zum parallel abgehaltenen Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) nach Monaco.

Gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten – Mensch im Einklang mit Natur und Gesellschaft

Die Welt ist im Wandel. Wie gelingt die Energiewende, wie gelingt der Strukturwandel in der Lausitz, wie gelingt es die BürgerInnen bei der Gestaltung unserer Zukunft mitzunehmen und an den Prozessen teilhaben zu lassen? Wie können Impulse für ein Umdenken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit geben werden? Prof. Hartmut Graßl, Dr. Maria Reinisch und Prof. Ulrich Bartosch standen auf der Hamburger Klimawoche 2019 auf dem Podium und stellten ihre Ideen und Lösungen zu den drängenden Fragen in den Bereichen Klima, Umwelt und Gesellschaft vor. Ganz im Sinne von „Laudato Si“ und dem gleichnamigen Projekt, das die VDW zusammen mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchführt, wurde ein transdisziplinärer Diskurs über systemisch sinnvolle Veränderungsprozesse initiiert und Lösungswege präsentiert, von denen Mensch, Natur, Tier und Umwelt profitieren. Mehr Informationen zur Vortrags- und Diskussionsrunde.

Öffentliche Vortrags- und Diskussionsrunde mit Prof. Hartmut Graßl, Dr. Maria Reinisch, und Prof. Ulrich Bartosch, am 25. September 2019, von 12:30 bis 13:30 Uhr im Globus-Zelt auf dem Hamburger Rathausmarkt

Fotos von den Veranstaltungen

© David Luther

Gesetzesflut oder Sturmflut? Wasserstandsmeldung zur deutschen Klimapolitik

Am 25. September 2019 wird der Weltklimarat IPCC den Sonderbericht zu Ozeane und Kyrosphäre vorstellen und die neuesten Abschätzungen vorlegen, wie stark der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich ansteigen und damit die Menschen, die in den Küsten- und Inselregionen leben, gefährden wird. Prof. Hartmut Graßl liefert eine wissenschaftliche Einordnung und eine Konkretisierung der Erkenntnisse des IPCC Berichtes. Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird Aufschluss über die geplanten politischen Maßnahmen und den aktuellen Stand bzgl. Klimaschutzgesetz geben. Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, das besonders vom Meeresspiegelanstieg betroffen ist, wird uns eine weitere Antwort aus der Politik auf den Handlungsaufruf des IPCC geben, die auch die Forderungen der Betroffenen in den Blick nimmt. Weitere TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion sind Sven Harmeling, Vorstandsmitglied von Germanwatch e.V. sowie Maike und Michael Recktenwald, Kläger der EU-Klimaklage „People‘s Climate Case“. Mehr Informationen zur Abendveranstaltung.

Öffentliche Abendveranstaltung mit Prof. Hartmut Graßl, am 25. September 2019, von 19:30 bis 21 Uhr im Globus-Zelt auf dem Hamburger Rathausmarkt

Hintergrund der Klimawoche

There is no planet b klima demonstration

Die Hamburger Klimawoche findet zum 11. Mal statt. Schirmherr der diesjährigen Klimawoche ist Fürst Albert II von Monaco. Die Klimawoche soll nachhaltige Ideen und technologische Entwicklungen erfahrbar machen und zum Umdenken anregen. Die Hamburger Klimawoche verschafft die notwendige Aufmerksamkeit für nachhaltige Themen durch ein attraktives Veranstaltungs- und Kulturprogramm, an dem auch die VDW mitwirkt.

Programm der Klimawoche

Parallel zur Klimawoche hält das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) – auch bekannt als Weltklimarat – seine 51. Plenarsitzung ab. Dort wird der IPCC-Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre (SROCC) von Vertreter*innen der 195 Mitgliedsstaaten verabschiedet.

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) – Weltklimarat

Für weitere Informationen: sandra.behrend@vdw-ev.de

Akteure auf der Veranstaltung sind u.a.
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