*Der Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wider und entspricht nicht zwangsweise der Meinung der VDW.

Was ist gesellschaftlicher Fortschritt, wohin führt er und welche Ziele sind mit ihm verbunden? Angesichts der weitreichenden politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Veränderungen im 21. Jahrhundert erscheint die Richtung des Fortschritts mehr denn je ungewiss. Es mangelt an gemeinsamen Zielsetzungen und Zukunftsvisionen. Dies hat zu Unsicherheit und Orientierungslosigkeit in breiten Teilen der Bevölkerung geführt. Unsicherheit und Orientierungslosigkeit erschweren Diskussionen über gesellschaftlichen Fortschritt und behindern die langfristige Perspektivbildung sowie ein aktives Mitgestalten der notwendigen Veränderungen. Aber ohne gemeinsame Ziele oder, präziser formuliert, ohne ein gemeinsames Fortschrittsnarrativ bleibt unklar, in welche Richtung sich Gesellschaften entwickeln. Heute stellt sich nicht die Frage, ob Veränderung kommt – sondern ob wir sie gestalten oder nur auf sie reagieren.

In meinem neuen Buch »Wie das Unmögliche möglich wird – Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ«(1) stelle ich neun Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ vor, die hier mit kurzen Einleitungen beschrieben und zur Diskussion gestellt werden.

Erste Skizze für ein neues Fortschrittsnarrativ: Tiefgreifender Wandel der politischen Strukturen

Ein zukunftsfä­higes Fortschrittsnarrativ muss langfris­tiges Denken ins Zentrum stellen und klare poli­tische wie gesellschaftliche Anreize für nachhaltige Trans­formationen schaf­fen. Politikerinnen und Politiker haben die Ver­antwortung, dazu notwendige Refor­men anzustoßen, also das existierende Völkerrecht zum Klima­schutz so­wie die nach­haltige Entwicklung als zentrale Ziele umzusetzen. Ein wirksamer Ansatz be­steht da­rin, zentrale ge­sellschaftliche Zukunfts­ziele verbindlich in den jeweiligen Verfassungen zu veran­kern, um politi­schen Hand­lungsdruck zu erzeugen. Für die Bundes­repub­lik Deutschland bildet das Grundgesetz (GG) diese Grundlage.(2) Ein wegwei­sendes Beispiel hier­für ist die Ent­scheidung des Bun­desverfassungsge­richts vom 29. April 2021, die den Klima­schutz als verfas­sungs­rechtliche Pflicht des Staates aus­drück­lich bestätigt und ge­stärkt hat.(3) »Art. 20a GG ver­pflich­tet den Staat zum Kli­maschutz und zielt auf die Herstel­lung von Klimaneutralität. Der Klima­schutz genießt kei­nen unbedingten Vor­rang ge­genüber an­deren Belangen, son­dern ist im Kon­flikt­fall in ei­nen Ausgleich mit an­deren Verfas­sungsrechtsgü­tern und Verfassungsprinzipien zu brin­gen.«(4) Zudem verlangt der Internationale Gerichtshof (IGH) durch ein am 23. Juli 2025 veröffentlichtes Gutachten die Übernahme von Verantwortung für Klimaschutz und Schäden durch den Klimawandel.(5) Nun müssen alle Länder der Welt das Völkerrecht respektieren, ebenso wie Deutschland den verfassungsrechtlichen Klimabeschluss von 2021 und auch das IGH-Gutachten von 2025 zum Maßstab seiner Klimapolitik machen.

Zweite Skizze für ein neues Fortschrittsnarra­tiv: Veränderter Individualverkehr

Eine der zentralen Voraussetzungen für die Reduk­tion des motorisierten Individualverkehrs ist weltweit ein leistungsfähiger und attrakti­ver öf­fentlicher Perso­nennahverkehr (ÖPNV). Nur wenn Busse und Bahnen komfortabel, zuverlässig und kostengünstig sind, kön­nen sie für breite Bevöl­kerungsschichten zu einer ech­ten Alter­native zum eigenen Auto werden – im besten Fall sogar zur be­vorzugten Wahl.

Ein Beispiel liefert Deutschland mit dem soge­nannten Deutschlandticket: Für derzeit 63 Euro im Monat er­mög­licht es jeder Person die bundesweite Nut­zung des ÖPNV. Die Wirkung ist bemerkenswert. Trotz vielerorts überalterter Infrastruktur, Verspätun­gen und Kom­fortmängel hat das Ticket eine neue Dynamik im Mo­bilitäts­ver­halten aus­ge­löst.

Im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr hat das Ticket in­zwi­schen eine dominierende Rolle übernommen: Im Sep­tember 2024 wurden 65 Prozent aller Fahrten mit dem Deutschlandticket durchge­führt – ein eindrucks­voller Beleg für seine Akzeptanz. Beson­ders hoch ist die Nutzungsquote in städti­schen und wirt­schaftsstar­ken Re­gionen, wo etwa 26 Prozent der Bevölkerung das Ticket ver­wen­den. Doch auch der ländliche Raum zieht nach: Dort nutzen aktu­ell zwölf Prozent der Menschen das An­gebot – mit steigen­der Tendenz.(6)

Dritte Skizze für ein neues Fortschrittsnarrativ: Ende der Subventionen für fossile Energieträger

Ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz wäre ge­tan, wenn die Subven­tionen für fossile Energieträger möglichst rasch und vollstän­dig ab­gebaut und stattdessen regenerative Energien ge­zielt geför­dert würden.

Zu den weltweit subventionierten fossilen Energieträgern zählen:

  • Erdöl-
  • Erdgas-
  • Kohle-
  • Ölschiefer und Teersand- (7)
  • Flüssiggas, also LPG, Propan, Butan. Es stammt aus Erdölraf­fi­nerien oder der Auf­bereitung von Erdgas-
  • Fossiles Methanol und grauer Wasserstoff, die aus Erdgas ohne CO2-Ab­schei­dung hergestellt werden.

Stattdessen sollten gezielt folgende regenerative Energiefor­men subventioniert werden:

  • Photovoltaik-
  • Solarthermie-
  • Windenergie-
  • Wasserkraft- (ökologisch oft nicht empfehlenswert)
  • Geothermie (Erdwärme) – (fast ausschließlich nur für das Heizen von Gebäuden einsetzbar)
  • Bioenergie – (nur wenn Reste aus der Landwirtschaft oder der Landschaftspflege genutzt werden; der Flächenverbrauch bei Energiepflanzennutzung ist um fast zwei Größenordnungen höher als z. B. bei Fotovoltaik)

All das ist möglich. Es ist bekannt. Es ist machbar. Hier kann das Unmögliche möglich gemacht wer­den. Was fehlt, ist die Ent­schei­dung, endlich Schluss zu machen mit den fossilen Subventionen und den Umstieg nicht nur zu fordern, sondern viel konsequenter als bislang durchzuführen. Fortschritt be­ginnt mit dem Mut, Gewohnheiten zu beenden, die uns scha­den. Dafür muss sich eine Koalition williger Länder bilden, die den An­fang macht. Die EU spricht immer wieder von ih­rem Green Deal.(8) Er ist das zent­rale Zu­kunftsprojekt der Europäi­schen Union, um Europa bis 2050 klimaneutral zu machen, also netto keine Treib­hausgase mehr auszustoßen. Der Green Deal ist mehr als ein Klimaplan: Er ist ein wirtschafts-, energie- und sozialpolitisches Groß­pro­jekt – oft beschrieben als neues Wachstums­modell, das Wohlstand vom Ressourcenverbrauch entkoppeln will.(9) Soll dieser Green Deal gelin­gen, müssen in der EU die Sub­ventionen für fos­sile Energien rasch beendet und stattdessen der Einsatz re­generativer Energien gezielt geför­dert werden. Nicht nur ein­zelne Länder der EU, son­dern mög­lichst viele Län­der der Welt sollten sich ent­schlie­ßen, die Subventionen für fossile Energien einzu­stellen und regenerative Energieerzeugung mas­siv zu för­dern. Die Umsetzung globaler Klimaziele wird auch davon abhängen, ob sich in den USA künftig wieder politische Mehrheiten für internationale Klimakooperation bilden.

Vierte Skizze für ein neues Fortschrittsnarrativ: Investitionen reicher Länder des globalen Nordens in Klimaschutzprojekte des globalen Südens

Laut den PIK-Direktoren Ottmar Edenhofer und Johan Rockström zahlen sich solche Investitionen vielfach aus. In einem 2025 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Artikel fordern sie deutlich höhere Klimafinanzierung durch Industrieländer, um ehrgeizige Klimaziele im globalen Süden zu ermöglichen. Der Finanzierungsbedarf liegt demnach bei jährlich 500 Milliarden US-Dollar bis 2035, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Auf Länder wie die EU-Staaten, Großbritannien, Kanada, Japan und Australien entfielen davon rund 124 Milliarden Dollar jährlich beziehungsweise 0,3 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Die Autoren bewerten dies als hochrentable Investition: konservativ gerechnet mit 9 Prozent jährlicher Rendite durch vermiedene Klimaschäden, in weiter gefassten wissenschaftlichen Szenarien sogar mit über 500 Prozent. Der Artikel betont: »Klimafinanzierung ist keine Entwicklungshilfe, sondern eine Investition in globale Stabilität.« (10) Als Beispiel verweist er auf klimabedingte Schäden durch tropische Wirbelstürme, Waldbrände und Überschwemmungen von mehr als 500 Milliarden Dollar innerhalb von sechs Monaten.

Fünfte Skizze für ein neues Fortschrittsnarra­tiv: Qualitatives Wachstum statt nur quantitativem Wachstum

Seit der Industrialisierung prägt das Steigerungsdenken unsere Gesellschaft: Erfolg wird vor allem durch mehr Wirtschaftswachstum, höheren Konsum und zunehmende Effizienz gemessen. Dieses quantitative Wachstum verschärft jedoch ökologische Krisen, Ressourcenverbrauch und soziale Ungleichheit.

Als Alternative fordert das Konzept des qualitativen Wachstums eine Wirtschaft, die Nachhaltigkeit, Lebensqualität, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt. Statt »immer größer, weiter, schneller, höher und mehr« geht es um langlebige Produkte, Kreislaufwirtschaft, regionale Strukturen und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

Eine echte Wachstumswende erfordert nicht nur wirtschaftliche Reformen, sondern auch einen kulturellen Wandel hin zu mehr Verantwortung, Kooperation und nachhaltigem Denken. Eine Wachstumswende umfasst:

  • Die Abkehr vom rein quantitativen Wachstum hin zu qualitativem Wachstum mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, Lebensqualität und soziale Gerechtigkeit.
  • Es müssen Subventionen für fossile Energien abgebaut und erneuerbare Energien massiver als bislang gefördert werden.
  • Die Kreislaufwirtschaft muss gefördert werden. Nur langlebige, reparierbare und vollständig recycelbare Produkte sind nachhaltig.
  • Die Regionalisierung von Produktion, Lieferketten und Märkten zur Reduzierung von Ressourcenverbrauch und Emissionen muss vorangetrieben werden.
  • Für ein neues Wohlstandsverständnis sollte geworben werden. Fortschritt darf sich nicht nur am BIP messen lassen, sondern auch an Umwelt-, Klima- und Sozialwirkungen.
  • Die Gemeinwohl-Ökonomie sollte gefördert werden sowie Genossenschaften und nachhaltige Mobilitäts- und Wirtschaftskonzepte.
  • Die Verringerung sozialer Ungleichheit sollte hohe politische Priorität erhalten.
  • Der Klimaschutz, der Kampf gegen die weitere Zerstörung der Biodiversität und das Nachhaltigkeitsnarrativ müssten als attraktives gesellschaftliches Aufstiegs- und Zukunftsmodell etabliert werden.

Aber wirtschaftliches Wachstum gilt weltweit weiterhin als Maßstab für Fortschritt, Sicherheit und Erfolg. Deshalb werden strukturelle Veränderungen hin zu qualitativem Wachstum oft gescheut. Eine notwendige Wachstumswende erfordert tiefgreifende wirtschaftliche, kulturelle und wertebezogene Veränderungen und muss daher einfach, attraktiv und nachvollziehbar gestaltet werden. Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung müssen als sinnstiftend und zukunftsfähig wahrgenommen werden. Wachstumswenden sollten überall dort versucht werden, wo es in unserer kapitalistisch orientierten Weltordnung trotzdem möglich ist, zum Beispiel in mittelständischen Betrieben, in kleinen Unternehmen und in der Landwirtschaft.

Sechste Skizze für ein neues Fortschrittsnar­rativ: Maßnahmen zur Anpassung an den nicht mehr vermeidbaren Teil des Klimawandels

Die Le­bensqualität von uns Menschen und unseren Tieren wird zu­nehmend davon abhän­gen, dass wir uns an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel anpas­sen. Hitzeschutz, klimaresistente Landwirtschaft, Begrünung städtischer Flächen, Entsiegelung, Wassermanagement und vieles mehr müssen bei der Gestaltung von Infra­struktu­r und im individuel­len Handeln der Menschen eine höhere Priori­tät bekommen.

Siebte Skizze für ein neues Fortschrittsnarrativ: Leitbild »Nachhaltige Entwicklung«

Um fortzubestehen, also die Zerstörung der Biodiversität zu beenden, den menschengemachten Klimawandel bestmöglich einzudämmen und eine angemessene Lebensqualität zu gewährleisten, muss die Menschheit das kapitalistische Leitbild des »Immer größer, weiter, schneller, höher und mehr« aufgeben. Sie sollte sich dem schon in den 1980er Jahren geforderten Leitbild der nach­haltigen Entwicklung annähern. Der Leitsatz aus »Unsere gemein­same Zukunft. Der Brundtland-Be­richt der Welt­kom­mission für Umwelt und Entwick­lung« defi­niert: »Dauerhafte (nachhaltige) Entwick­lung ist Entwick­lung, die die Bedürf­nisse der Gegenwart be­frie­digt, ohne zu riskieren, dass künftige Gene­ratio­nen ihre ei­genen Bedürfnisse nicht befrie­di­gen kön­nen.« (11) (12)

Achte Skizze für ein neues Fortschrittsnarra­tiv: Erneuerung der nuklearen Rüstungskontrollverträge

Die renom­mierte Leibniz-Gemeinschaft schreibt: »Der ABM-Ver­trag, der INF-Vertrag und das Open-Skies-Abkom­men wurden von den USA gekündigt (O­pen Skies spä­ter dann auch von Russland), das gilt auch für das JCPOA, das Nuk­learabkommen mit Iran. Der Kern­waffentest­stopp-Vertrag CTBT wurde von den USA nie rati­fiziert, sie halten sich aber da­ran. Russland stellt den Test­stopp in letzter Zeit da­gegen in Frage. Damit ist das Grundge­rüst der Rüs­tungs­kontrolle quasi komplett wegge­brochen.«(13) Die Menschheit benötigt dringend Erneue­rungen der nuklearen Rüstungskontrollverträge! Dazu sind militäri­sche Abrüstung und Rüstungskon­trolle, insbesondere in den Bereichen der Pro­duk­tion von chemischen, biologischen und radiologi­schen Waffen, über­lebenswichtig. Außerdem ist deut­lich mehr Kontrolle über die Nichtverbreitung konventio­neller Waffen, insbesondere von Klein­waf­fen und de­ren Muni­tion, not­wendig. Das alles ist mach­bar, um wirkli­chen Fortschritt für die Mensch­heit zu erzielen, wenn die hier gestellten Forderun­gen zeitnah umge­setzt wer­den.

Neunte Skizze für ein neues Fortschrittsnarra­tiv: Bildung

Bildung ist die zentrale Voraussetzung, um die Herausforderungen der Zu­kunft zu meistern, und muss daher höchste politische und ge­sell­schaftliche Priorität erhalten. Sie darf nicht nur Wissen vermitteln, sondern muss kritisches Den­ken fördern – die Fä­higkeit, Informationen zu prüfen, Motive zu hinterfragen und eigene Vorur­teile zu erkennen. In Zeiten zunehmender bewusster Falschmeldungen, insbesondere in digitalen Medien, wächst die Bedeutung kriti­schen Denkens für die Demokratie. Bildung sollte zudem Werte wie Ver­antwortung, Nachhaltigkeit und langfristiges Den­ken stärken, um dem zerstörerischen Leitbild des quantitativen Wachstums ein zukunftsfähiges Gegen­modell entgegenzu­set­zen. In meinem Buch stelle ich notwendige Veränderungen im Bildungssystem zur Diskussion.

Soweit die neun Fortschrittsnarrative. Ich möchte betonen, dass diese nur einen kleinen Teil der Thesen in meinem Buch bilden. Wir können das Unmögliche auf verschiedenen Ebenen menschlichen Handelns verwirklichen. Das Unmögliche wird nicht möglich, weil es leicht ist, sondern weil Menschen anfangen, anders zu denken und zu handeln.

Dieser Text wurde am 31. Mai 2026 geschrieben.
Haltern am See, Werner Mittelstaedt

Anmerkungen:

(1) Mittelstaedt, Werner (2026). Wie das Unmögliche möglich wird – Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ. Berlin: Frank & Timme.
(2) Deutscher Bundestag (2025). Grundgesetz. Abgerufen am 13.04.2025 von https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz.
(3) Bundesverfassungsgericht (2021). Verfassungsbeschwerden gegen das Klimaschutzgesetz teilweise erfolgreich. Abgerufen am 25.02.2025 von https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html.
(4) Ebd.
(5) Tagesschau (2025). IGH sieht „nachhaltige Umwelt“ als Menschenrecht. Abgerufen am 23.05.2026 von https://www.tagesschau.de/ausland/europa/igh-gutachten-klima-102.html.
(6) Taz (2025). Positive Effekte durch Deutschlandticket. 560 Millionen Autofahrten weniger. Abgerufen am 06.04.2025 von https://taz.de/Positive-Effekte-durch-Deutschlandticket/!6080092/.
(7) Siehe dazu: Mittelstaedt, Werner (2020). Anthropozän und Nachhaltig­keit – Denkan­stöße zur Klimakrise und für ein zukunftsfähiges Handeln. Berlin u. a.: Peter Lang, S. 63-65.
(8) Europäischer Rat (2025). Ein europäischer Grüner Deal. Abgerufen am 14.04.2025 von https://www.consilium.europa.eu/de/policies/european-green-deal/.
(9) Ebd.
(10) Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (2025). Edenhofer und Rockström skizzieren in Nature den Weg zu mehr globaler Klimafinanzierung. Abgerufen am 01.06.2025 von https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/edenhofer-und-rockstroem-skizzieren-in-nature-den-weg-zu-mehr-globaler-klimafinanzierung.
(11) Hauff, Volker, Hg. (1987). Unsere gemeinsame Zukunft. Der Brundtland-Be­richt der Welt­kommission für Umwelt und Ent­wicklung. Greven: Eg­gen­kamp
(12) Siehe dazu: Lexikon der Nachhaltigkeit (2025). Brundtland-Bericht, 1987. Abgerufen am 12.08.2025 von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_563.htm.
(13) Leibniz-Gemeinschaft (2024). Welche Atomabkommen gibt es? Im nuklearen Zeitalter wurde eine Vielzahl an Verträgen abgeschlossen. Ein Überblick. Abgerufen am 12.08.2025 von https://www.leibniz-magazin.de/alle-artikel/magazindetail/newsdetails/welche-atomabkommen-gibt-es .

Werner Mittelstaedt
Werner Mittelstaedt
Werner Mittelstaedt, geboren 1954 in Gelsenkirchen, beschäftigt sich seit fast fünf Jahrzehnten mit den gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft. Als Vertreter einer kritischen Zukunftsforschung setzt er sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit Fragen nachhaltiger Entwicklung, qualitativen Wachstums, globaler Megatrends, des Anthropozäns sowie mit neuen Vorstellungen von Fortschritt und zukunftsfähigen Wertorientierungen auseinander. 1981 gründete er die Zeitschrift BLICKPUNKT ZUKUNFT, die er bis heute herausgibt. Seit 1994 ist er Mitglied der VDW; von 2019 bis 2023 gehörte er deren Vorstand an. Sein vierzehntes Buch, »Wie das Unmögliche möglich wird – Skizzen für ein neues Fortschrittsnarrativ«, erschien im Januar 2026 im Verlag Frank & Timme.

Weitere Informationen unter: werner-mittelstaedt.com