Vom BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Veranstaltungsempfehlung der VDW

Samstag, 10. Oktober 2026, 10:00 – 17:30 Uhr, Fürth

Die Soziale Marktwirtschaft hat Deutschland wirtschaftlich stark gemacht – doch auf dem ökologischen Auge bleibt der Markt bislang blind. Die Tagung fragt, wie sich die Erfolgsgeschichte der „sozialen Einhegung“ der Wirtschaft auf eine dringend notwendige ökologische Einhegung übertragen lässt.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beschäftigt sich seit seiner Gründung 1975 intensiv mit Fragen des Verhältnisses von Wirtschaft und Umwelt und hat dazu in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Positionspapiere veröffentlicht. Unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeitspolitik setzt sich der BUND dabei vor allem für die Erweiterung der Sozialen Marktwirtschaft zu einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft ein. Denn so effizient der Markt die Produktion und Verteilung von Gütern auch regelt – auf dem sozialen und dem ökologischen Auge ist er blind.

In Fürth, der Geburtsstadt Ludwig Erhards, soll die sozial-ökologische Modernisierung unserer Volkswirtschaft neuen Schwung bekommen. Diese Tagung, organisiert durch den BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN), den BUND Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen und das Forum Ökologisch-Soziale Markwirtschaft (FÖS), bildet den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die Mut macht zu enkeltauglichen Reformen, anstatt in einem ideologischen „Weiter-So“ zu erstarren. Unterstützt wird die Tagung von der Stadt Fürth, vertreten durch ihren Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung.

Die Tagung richtet sich an alle Interessierten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Wir freuen uns, wenn Sie die Einladung auch an Interessierte aus Ihren Reihen weiterleiten würden.

Zum BUND Naturschutz in Bayern

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) setzt sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und die Bewahrung der biologischen Vielfalt in Bayern ein. Mit rund 270.000 Mitgliedern und Förderern ist er der größte Umweltschutzverband Bayerns. Durch seine Kreis- und Ortsgruppen sowie Bildungszentren ist der BN bayernweit aktiv und engagiert sich für den Schutz von Tieren, Pflanzen und Landschaften.

Organisiert durch:

Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen