In 55 Minuten auf den Punkt mit Dr. Edelgard Bulmahn

Dienstag, 14. Juli 2026, 12:00 – 12:55 Uhr, Online

Angesichts globaler Krisen, gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender demokratiefeindlicher Entwicklungen wächst bei vielen Menschen ein Gefühl von Empörung und Unsicherheit. Umso wichtiger wird die Frage, wie wir in Zukunft unsere Demokratie gemeinsam resilient gestalten können.

 

Wir freuen uns sehr, dieser Frage in unseren nächsten „In 55 Minuten auf den Punkt mit“ Dr. Edelgard Bulmahn nachzugehen. Bulmahn ist ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags sowie aktuell VDW-Vorstandsmitglied. Als erfahrene Spitzenpolitikerin sowie Gründerin der Deutschen Stiftung Friedensforschung beschäftigt sie sich intensiv mit gesellschaftlichem Zusammenhalt, demokratischer Kultur und dem Umgang mit politischen Herausforderungen.

Im Gespräch mit Edelgard Bulmahn sprechen wir darüber, wie es gelingen kann aus gesellschaftlicher Verunsicherung neue Stärke zu entwickeln und was unsere Demokratie braucht, um langfristig widerstandsfähig zu sein. Insbesondere beleuchten wir dabei den Dialog als Instrument einer resilienten Demokratie.

Freuen Sie sich auf ein inspirierendes Gespräch mit politischen Einblicken aus erster Hand sowie aktuellen Perspektiven auf Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie ins Gespräch mit Dr. Edelgard Bulmahn.

Jetzt anmelden und Demokratie stärken.

Zum Format „In 55 Minuten auf den Punkt mit …“

„In 55 Minuten auf den Punkt mit…“ präsentieren renommierte Wissenschaftler:innen aktuelle Themen aus Forschung und Gesellschaft in kompakten 55 Minuten, genau passend für die Mittagspause. Ein Format in der Veranstaltungsreihe „Jung und Alt bewegt“.

Referent:innen

Edelgard Bulmahn Portraetfoto

Dr. h.c. Edelgard Bulmahn ist Vorsitzende des Kuratoriums der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie engagiert sich in zahlreichen Stiftungen, Senaten und Kuratorien mit Schwerpunkt auf Wissenschaft und Forschung, u. a. als Kuratorin der Impulsstiftung, der Hochschule Emden-Leer und der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung sowie als Ehrensenatorin der AIF Allianz für Industrie und Forschung e. V.. 2001 rief sie die Deutsche Stiftung Friedensforschung ins Leben, um einerseits diesen wichtigen Forschungsbereich unabhängig von politischen Mehrheiten dauerhaft zu sichern und um auf diesem Wege Nachwuchsförderung und Strukturbildung in der Friedensforschung zu fördern.

Edelgard Bulmahn war 30 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages und gilt als ausgewiesene Expertin für Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik.  Sie war von Ende  1998 bis  Ende 2005  Bundesministerin für Bildung und Forschung, von 2013 bis 2017 Vizepräsidentin des Bundestages.

Zu ihren das Wissenschaftssystem bis heute prägenden Reformen zählen die Exzellenzinitiative, der Pakt für Forschung und Innovation, die Umsetzung des Bologna-Prozesses, die Reform des Bafögs und die Clusterentwicklung in wichtigen Forschungsbereichen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wie z. B. die Juniorprofessur oder das Emmy Nöther Programm. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Dr. Maria Reinisch studierte Betriebswirtschaft in München. Zu Beginn ihrer Karriere war sie 10 Jahre verantwortlich für Aufbau und Leitung des Marketings eines innovativen Startup-Unternehmens im IT-Umfeld. Ihre Promotion in Humanbiologie machte sie 2018 auf dem Gebiet der Gehirnforschung zum Thema Leadership im Kontext von Selbst- und Fremdperspektive. Sie setzt sich seit vielen Jahren für den innovativen Umbau des Energiesystems und damit verbunden für eine gelingende sozio-ökonomische Transformation ein.

Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) e.V. Davor war sie mehr als 15 Jahre als Top-Managerin in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Business Development für Siemens und Siemens Deutschland im globalen und nationalen Kontext tätig.

In aktuellen Projekten arbeitet sie u. a. zusammen mit Kommunen und Universitäten an für die Energiewende kritischen Fragestellungen im Rahmen der Sektorkopplung und im Kontext einer individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen.