In 55 Minuten auf den Punkt mit Prof. Paula Bleckmann

Dienstag, 15. Dezember 2026, 12:00 – 12:55 Uhr, Online

Bildschirmmedien können Risiken für Kinder darstellen, besonders wenn sie zu früh, zu oft und nicht altersgemäß genutzt werden. Dass diese „digitalen Spielplätze“ bei neugierigen Kindern auf besonderes Interesse stoßen, ist keine Überraschung. Doch wie lassen sich Kinder fördern und ihnen ihre Umwelt näherbringen – ganz ohne Handy, Tablet und Co.?

Prof. Dr. Paula Bleckmann ist Professorin für Medienpädagogik mit den Schwerpunkten Digitale Süchte, medienbezogene Elternzusammenarbeit, analoge Vermittlung digitaler Kompetenzen, Medienbildung in der Reformpädagogik, AI unplugged und kritische KI-Kompetenz.

In „55 Minuten auf den Punkt“ beleuchtet wir mit Frau Bleckmann eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit – den adäquaten Umgang mit Medien und alternative Bildungsformate für Kinder.

Bleckmann warnt schon länger davor, dass Kinder durch ihren Medienkonsum verlernen, echte Interessen aufzubauen und kritisch nachzuhaken.

Jedoch lassen sich laut Prof. Bleckmann Digitale Kompetenzen auch in der Grundschule sehr gut auf analoge Weise vermitteln – ganz ohne Computer.

Wir laden Sie herzlich ein, mitzudiskutieren und gemeinsam der Frage nachzugehen, wie wir Kinder auf ihre (digitale) Zukunft vorbereiten können.

„In 55 Minuten auf den Punkt mit…“ präsentieren renommierte Wissenschaftler:innen aktuelle Themen aus Forschung und Gesellschaft in kompakten 55 Minuten, genau passend für die Mittagspause. Ein Format in der Veranstaltungsreihe „Jung und Alt bewegt“.

Referent:innen

Paula Bleckmann Porträtfoto

Jahrgang 1972, ist Professorin für Medienpädagogik an der Alanus Hochschule in Alfter. Sie studierte Biologie in Konstanz und promovierte an der Universität in Bremen mit einer Arbeit zur medienpädagogischen Elternberatung bei Prof. Heinz Buddemeier. Am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) leitete sie fünf Jahre lang innerhalb des interdisziplinären Forscherteams in einem Projekt zu „Computerspiel- und Internetabhängigkeit in Deutschland“ den Schwerpunkt Prävention. Sie habilitierte sich 2014 an der PH Freiburg in Gesundheitspädagogik. Sie ist Mitgründerin des Präventionsprogramms ECHT DABEI und der Transferinitiative Unblackthebox.

Dr. Maria Reinisch studierte Betriebswirtschaft in München. Zu Beginn ihrer Karriere war sie 10 Jahre verantwortlich für Aufbau und Leitung des Marketings eines innovativen Startup-Unternehmens im IT-Umfeld. Ihre Promotion in Humanbiologie machte sie 2018 auf dem Gebiet der Gehirnforschung zum Thema Leadership im Kontext von Selbst- und Fremdperspektive. Sie setzt sich seit vielen Jahren für den innovativen Umbau des Energiesystems und damit verbunden für eine gelingende sozio-ökonomische Transformation ein.

Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) e.V. Davor war sie mehr als 15 Jahre als Top-Managerin in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Business Development für Siemens und Siemens Deutschland im globalen und nationalen Kontext tätig.

In aktuellen Projekten arbeitet sie u. a. zusammen mit Kommunen und Universitäten an für die Energiewende kritischen Fragestellungen im Rahmen der Sektorkopplung und im Kontext einer individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen.