Bericht: Verbändebeirat Workshop des Projekts EnerVi | 09. Juni 2026

Wie können Innovationen nachhaltiges Handeln fördern? Und wie können Bürger:innen, Organisationen und Unternehmen die Chancen der Energiewende besser nutzen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Verbundprojekt EnerVi (Individualisierte Visualisierung von Energiewendemaßnahmen).

Ziel des Projekts ist es, mit Innovationen nachhaltiges Handeln zu aktivieren und die Auswirkungen der Energiewende und vom Klimawandel verständlich und alltagsnah zu vermitteln. Dafür stellt EnerVi wissenschaftlich fundierte Energie- und Kostenspartipps in den Bereichen Wohnen, Strom und Mobilität für verschiedene Zielgruppen bereit.

Über eine interaktive Website und eine KI-gestützte Webanwendung können Nutzer:innen anhand eigener Fotos visualisieren, wie sich Energiewendemaßnahmen oder die Folgen des Klimawandels auf ihr unmittelbares Lebensumfeld auswirken könnten. Dadurch macht EnerVi mögliche Zukunftsszenarien greifbar und zeigt konkrete Handlungsoptionen auf.

Das Projekt wurde gemeinsam vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gGmbH, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, der Unetiq GmbH sowie der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) umgesetzt.

Gleichzeitig setzt das Projekt auf aktive, interdisziplinäre Beteiligung und bindet Vertreter:innen aus Wissenschaft, Verbänden und organisierter Zivilgesellschaft in die Entwicklung der Lösungen ein um so gemeinsam sozial robuste Lösungen zu entwickeln, die bei den unterschiedlichen Zielgruppen der Verbände und Organisationen auch wirklich einen Mehrwert erbringen.

 

Zum Projektende von EnerVi  fand am 9. Juni 2026 der finale Verbändebeirat-Workshop statt. Vertreter:innen aus Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Energieverbänden sowie wissenschaftliche Expert:innen aus dem VDW-Netzwerk kamen zusammen, um die Projektergebnisse zu diskutieren, Anwendungsmöglichkeiten zu identifizieren und Impulse für die weitere Entwicklung der EnerVi-Angebote zu geben.

Im Mittelpunkt des Workshops standen die Vorstellung und Diskussion der im Projekt entwickelten Lösungen. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die EnerVi-Website sowie die KI-gestützte Webapplikation, die komplexe Energie- und Zukunftsszenarien verständlich visualisiert. Im Zuge eines wirkungsvollen Transfer der Ergebnisse wurde diskutiert, wie die Angebote den Organisationen des Verbändebeirats und ihren Zielgruppen, aber auch von Kommunen, Unternehmen und Bürger:innen langfristig als tragfähige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen weitergeführt werden können. So wurden anhand des Programmpunkts Geschäftsmodell Workshops mit der Sustainable Business Model Canvas Methodik in Kleingruppen spannende neue Einsatzmöglichkeiten der EnerVi-Ergebnisse durch den Verbändebeirat erarbeitet. Abschließend diskutierten die Teilnehmenden Möglichkeiten des Transfers in die Organisationen und Zielgruppen und der dauerhaften Integration der EnerVi-Tools über die Projektlaufzeit hinaus.

Die im Workshop gemeinsam entwickelten Ideen und Ansätze zur praktischen Anwendung und Weiterentwicklung der EnerVi Tools unterstreichen die Relevanz der Ergebnisse im Projekt. 

Im Namen des gesamten Projekt-Team bedanken wir uns bei allen Mitgliedern des Verbändebeirats für das konstruktive Feedback, den offenen Austausch und ihr Engagement. Die gemeinsam entwickelten Ideen zeigen, wie erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis sein kann.

Nun freuen wir uns darauf, dass die EnerVi-Angebote möglichst viele Menschen erreichen und einen Beitrag zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft leisten.