mit Prof. Ute Schmid, Dr. Niall Duncan, Prof. Christoph Benzmüller und Alexander von Gernler | Organisiert von der Jungen VDW

Wir alle haben ein Smartphone in der Tasche, googeln ist fester Bestandteil unseres Alltags und Algorithmen bestimmen, welche Serien wir streamen – Digitalisierung und künstliche Intelligenzen sind schon lange Teil unseres Lebens.

Internationale Expertinnen und Experten der Informatik und angrenzender Wissenschaften gaben uns Einblicke, was hinter unseren Bildschirmen passiert und wie uns unsichtbare Pfade im Netz beeinflussen. Dr. Niall Duncan, Neurowissenschaftler von der Medical University Taipei, erläuterte den Zusammenhang zwischen Ethik, Digitalisierung und Bewusstsein. Mit Prof. Christoph Benzmüller, Gewinner des Berliner Science Slam 2021, garantierten wir fundierte Perspektiven aus dem Feld der KI. Das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine diskutierte anschließend die Psychologin und Informatikerin Prof. Ute Schmid. Mit dem IT-Sicherheitsexperten Alexander von Gernler übertrugen wir theoretische Konzepten in praktische und alltagstaugliche Handlungsansätze.

Vier transdisziplinäre Inputs sollten unserem internationalen Publikum eine fundierte Grundlage für die finale Podiumsdiskussion bereitstellen. Gemeinsam mit Dr. Niall Duncan stellten wir uns der Herausforderung, dem „Bewusstsein“ näherzukommen und es auch im Sinne der Digitalisierung und seiner Implikationen für künstliche Intelligenz zu verstehen. Hierbei muss man sich der Komplexität des menschlichen Denkens bewusstwerden, um die Herausforderung einer von Menschen geschaffenen Intelligenz zu begreifen. Durch Prof. Christoph Benzmüller wurde dieses Thema weitergesponnen und mit einer kompetenten Erklärung von AI Systemen und möglichen Grenzen weiter zum Kern unserer Fragestellung geführt.

Nach einer ersten kleinen Fragerunde, in der Verständnisfragen und Anmerkungen formuliert wurden, begann der nächste Teil unserer Veranstaltungen mit der zweiten Keynote-Runde. Prof. Ute Schmid leitete diesen Teil mit ihrem Vortrag „Third Wave of AI Methods for Human-AI-Partnerships“ ein. Wie der Name vermuten lässt, plädierte Frau Schmid stark für einen zukünftigen Einbezug des Menschen. Der Mensch darf bei digitalisierten Vorgängen nie ganz außen vorgelassen werden. Sie ist der Meinung: „Human in-the-loop“ für ethisches, praktisches und nötiges Handeln. Die Keynote-Runde wurde schließlich durch den Sicherheitsexperten Alexander von Gernler finalisiert. Herr von Gernler war bereits Redner bei einer digitalen Jungen VDW-Veranstaltung und so freuten sich die JVDW-Organisatoren sehr, dass man ihn erneut für eine Veranstaltung gewinnen konnte. Herr von Gernler verknüpfte vorherige Themen durch seine sicherheitslogische Perspektive mit der Verantwortung der Gesellschaft und der Wissenschaft. Er gab somit den perfekten Rahmen für die große Podiumsdiskussion im Anschluss.

Im großen Abschlusspanel diskutierten wir gemeinsam mit unseren Expert:innen, internationalen Studierenden und Interessierten, wie sich Wissenschaft im Kontext der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz verantwortungsvoll positionieren kann.

Abschlusspanel:

Die Veranstaltung fand in englischer Sprache im Einsteinsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt und wurde von der Jungen VDW organisiert.

Vielen Dank für die anregenden Inputs und die spannende Diskussionen mit Ihnen!

Input Dr. Niall Duncan:

Input Prof. Christoph Benzmüller:

Input Prof. Ute Schmid:

Input Alexander von Gernler: